Unsere Shih Tzu


Schatzi (15.11.1997 - 30.09.2002)


Schatzi bei uns im Flur


Vor einigen Jahren, 1998, um genau zu sein, sind wir auf den Hund gekommen - einen Shih Tzu, natürlich. Wir kannten die Rasse damals nur aus den USA, und es war klar, dass falls wir uns jemals einen Hund anschaffen sollten, würde es ein Shih Tzu sein. Die Ruhe, Sensibilität, einfach das Wesen dieser wunderschönen kleinen Gesellen hatte uns in ihren Bann gezogen. Aber trotzdem, wir waren weit davon entfernt, uns einen Hund anzuschaffen. Zumindest, bis wir eine Anzeige in der Zeitung sahen. Wir waren gerade vor kurzem aus dem Osterurlaub in Florida zurück gekommen (wo wir beinahe einen kleinen Shih Tzu Welpen mitgenommen hätten). Bis dahin hatten wir noch nie einen Shih Tzu in Deutschland gesehen, und plötzlich war sie da in der Zeitung: Shih Tzu Welpen abzugeben.

Nach einigem Überlegen kamen wir dann zu einem Entschluss: Am Sonntag, den 10. Mai 1998 fuhren wir zu dem Züchter, um uns die Welpen ‘mal anzusehen’. Wir waren zumindest so vorrausschauend, ein paar Sachen mit zu nehmen, die wir brauchen würden, falls wir einen der Welpen mitnehmen sollten - eine Waschwanne, falls dem Welpen im Auto schlecht werden sollte, eine Ausziehleine, die wir noch aus meinen Kindertagen hatten, als ‘Hundspielen’ noch aktuell war, und eine Decke. Dann ging's los.

Der Züchter hatte noch 2 Welpen aus seinem letzten Wurf, Arabella und Angie, beide weiß-schwarz, wobei Angie ein wenig dunkler war. Als wir kamen, lagen beide auf einem Hocker im Wohnzimmer, wo Angie auch gleich liegen blieb nachdem sie uns kurz gemustert hatte. Arabella, auf der anderen Seite, kam uns freudig entgegen, um uns zu begrüßen. Wir blieben noch eine Weile bei den Züchtern, aber, wie man sich wahrscheinlich schon denken kann, entschieden wir uns, Arabella mitzunehmen. Die Züchter gaben uns eine Dose Nassfutter und einen Beutel mit Trockenfutter für Katzen mit, wohl die Futtermischung, auf die ihre Hunde eingestellt waren. Außerdem gaben sie uns auch noch eine Vorführleine, da wir ja kein Halsband hatten an dem wir unsere Leine festmachen konnten. Auf dem Rückweg machten wir noch eine Pause, und gingen das erste Mal mit unserem ersten Hund spazieren - natürlich an der Leine. Wir begannen auch gleich, sie an ihren neuen Namen - Schatzi - zu gewöhnen, denn für uns stand fest, unser Hund würde Schatzi heißen, wie einer der ersten beiden Shih Tzus die wir in Florida kennengelernt hatten. Zu Hause angekommen, waren zwar meine Großeltern überhaupt nicht glücklich über den neunen Familienzuwachs, aber für uns war es ganz klar, dass es die richtige Entscheidung gewesen war.

Leider wurde Schatzi noch nicht einmal 5 Jahre alt. Sie wurde am 30. September 2002 auf dem Bürgersteig vor unserem Bäcker überfahren. Es war der erste Montag der Herbstferien. Dies sind die letzten Bilder, die an ihrem letzten Wochenende mit uns gemacht wurden:


Schatzi entdeckt Dekoschwein

Als wir zu Besuch bei Verwandten sind, enteckt Schatzi ein Dekoschwein, und fängt an zu knurren und zu bellen, da sie nicht erkennt, dass es nicht echt ist.


Schatzi nähert sich Dekoschwein

Vorsichtig nähert sich Schatzi, immernoch unsicher, was das komische schwarz-weiße Ding da soll.


Schatzi hinterließ eine große Lücke in unserem Leben. Oft dachte ich, ich hörte wie ihre Krallen auf unserem Parkett klackten, oder ihr Halsband klimperte, und immer wieder ertappten wir uns dabei, wie wir uns umschauten, um sicher zu sein, dass wir sie nicht aus Versehn treten. Bald wurde uns klar, dass wir ein neues Hundchen brauchten - und natürlich kam wieder nur ein Shih Tzu in Frage. Schatzi hatte nur ein Gewicht von um die 3 kg gehabt, was selbst für Shih Tzus sehr wenig ist, und, wie wir mittlerweile wissen, es unmöglich gemacht hätte, auf Ausstellungen zu gehen. Da wir aber weder auf Ausstellungen gehen wollten, noch mit dem Züchten anfangen wollten, kümmerte uns das wenig.

Line (07.09.2002 - 21.03.2003)


Line steht vor einem Regal


Also machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Shih Tzu-Mädchen. Dieses Mal mussten wir aktiv suchen, und so kontaktierten wir einen Shih Tzu Züchter nach dem anderen, und fuhren auch zu manchen hin, um uns deren Welpen anzuschauen. Wir fuhren sogar nach Frankreich! Aber alles vergeblich. Einmal war es das Gesicht, dann der Typ, dann das Gewicht. Aber auch hier war es uns das Wert, denn schließlich wollten wir nicht einfach irgendeinen Shih Tzu, sondern den Shih Tzu. So naiv es klingen mag, warteten wir auf den Aha-Moment, wenn wir sofort wussten, dass das der richtige Hund für uns sein würde.

Ende November oder Anfang Dezember riefen wir dann die Züchter an, die auf unsere Anfrage, ob sie einen Shih Tzu Welpen hätten, der klein bleiben würde mit einem erstaunten "Ja" antworteten. Am 21. Dezember 2002 fuhren wir dann zu ihnen, und da sie so weit weg von uns wohnten, boten sie uns an bei ihnen zu übernachten. So lernten wir nicht nur unser zukünftiges zweites Hundchen, Däumeline, oder Line, kennen, sondern gewannen auch Einblick in das tägliche Leben von Shih Tzu Züchtern und einem Rudel von ungefähr 15 Shih Tzus - es war das erste Mal, dass wir mehr als zwei Shih Tzus auf einmal sahen. Größtenteils hatten wir aber nur Augen für Line. Sie war schwarz-weiß, dunkler als Schatzi und auch mit mehr Schwarz als Weiß. Außerdem war sie ein Zwergenwuchs, und wog nur rund 500g als wir sie mit 15 Wochen zu uns holten. Das war zwar sehr viel kleiner als wir es uns je vorgestellt hatten, aber wir entschieden uns trotzdem, den kleinen Wirbelwind in unsere Familie aufzunehmen.


Däumeline im Größenvergleich

Mein Vater hält Line in seinen Händen - man sieht, dass sie grade mal ein bißchen größer ist als zwei verschränkte Hände.


Line stehend

Line wie sie leibt und lebt. Hier war sie schon ein wenig älter, ungefähr 5 Monate alt.


Line von unten

Line wird während einer Spiel- und Photosession hochgehalten.


Line schüttelt sich

Dieses Bild ist wahrscheinlich eher durch Zufall entstanden...einer dieser Momente, wo der Hund einfach nicht still hält. In diesem Fall kam ein Foto dabei heraus, dass zeigt, wie man sich als Hund zu schütteln hat.


Leider war es uns aber auch nicht gegönnt, Line für lange bei uns zu behalten. Am 21. März 2003, mit genau einem halben Jahr und 2 Wochen, starb Line. Wahrscheinlich weil sie Reste von Vogelfutter gefressen hatte, die vom Vogelhäuschen runtergefallen waren, und somit auch irgendwelche Keime aufgenommen hatte, erkrankte sie an einer Virusinfektion. Wir brachten sie zu unserem Tierarzt, aber da Lines Körper mit Untertemperatur anstelle von Fieber auf die Infektion reagierte, konnte der Tierarzt nicht viel machen, musste sogar noch gegen ihren eigenen Körper arbeiten. Wir ließen sie über Nacht dort - was wir uns nun vorwerfen. Hätte sie mehr gekämpft und vielleicht sogar überlebt, wenn sie nicht allein in einer fremden Umgebung gewesen wäre?

Ve (01.10.2002 - )


Ve wartet geduldig auf der Hundeausstellung


Wieder waren wir ohne Hund, und wieder tat sich eine Lücke in unserem Leben auf, die, so würden Unwissende wahrschienlich meinen, nie von einem solch kleinen Wesen gefüllt worden sein könnte. Wir entschieden uns, wieder einen Shih Tzu zu holen, und wieder von den Züchtern von denen wir auch Line bekommen hatten. Mittlerweile wussten wir, dass man nicht nur auf die Größe achten sollte, sondern auch auf den Zwinger aus dem der Hund stammt, und bei unseren Züchtern wussten wir, dass bei ihnen alles mit rechten Dingen zugeht, was leider nicht überall der Fall ist. Und so trafen wir Ve, als wir unsere Züchter im Frühsommer 2003 auf eine Hundeausstellung begleiteten. Ohne es zu wissen, hatten wir sie schon gesehen, als wir Line abgeholt hatten - Ve wurde nur ein paar Wochen nach Line - und einen Tag nach Schatzis Tod - geboren.

Da wir aber alle entweder arbeiten mussten oder zur Schule gehen mussten, und in ungefähr einem Monat für 5 Wochen in die USA fahren würden, entschieden wir uns, Ve erst zu uns zu holen, nachdem wir aus unserem Urlaub zurück kamen. Das war dann am 26. August 2003. Seit dem leben wir glücklich mit unserem kleinen - diesmal immerhin fast 6kg schweren - Shih Tzu.


Ve im Jahr 2004.

Ve während einer Spielsession im Jahr 2004.


Ve ist nachdenklich. (2005)

Ve guckt nachdenklich (2005).


Ve liegt auf dem Rücken. (2005)

Ve liegt in ihrer Lieblingsposition: auf dem Rücken (2005).


Ve auf dem Schoß (2006)

Ve auf dem Schoß (2006).


Ve auf der Couch (2007)

Ve auf der Couch (2007).


Ve mit Würstchen (2008)

Ve mit einem Hundewürstchen (2008).


Ve im Wald (2010)

Ve bei einem Spaziergang im Wald. (Juni 2010)


Ve (2011)

Ve mit frischem Sommerschnitt. (Mai 2011)


Ve (2012)

Ve überwacht die Renovierungsarbeiten. (Mai 2012)


Ve (2013)

Ve genießt eine Spaziergangspause. (Juli 2013)


Ve (2014)

Ve auf unserer Terrasse. (März 2014)


Cara (04.02.2006 - 08.10.2009)


Cara nach dem Kämmen


Eine Änderung kam allerding im Juni 2006. Wir hatten uns entschieden, uns einen weiteren Shih Tzu zu holen - möglichst wieder von den gleichen Züchtern. Die erwarteten aber keinen neuen Wurf bis Ende 2006, hatten aber auch keine anderen Shih Tzu Hündinnen abzugeben - und wir wollten wieder nur eine Hündin haben. So wiesen sie uns an andere Züchter weiter, die gerade Welpen im richtigen Alter hatten. In deren Wurf war eine Hündin und 4 Rüden. Wir hatten die Welpen schon getroffen, als wir mit unseren Züchtern auf einer Ausstellung waren, um Ve von ihnen abzuholen - sie hatten sie über die Osterferien bei sich gehabt, während wir im Urlaub waren. Da wir uns nur für die Hündin interressierten, die Züchter aber grade sie behalten wollten, weil sie sie für ihre Zucht brauchten, holten wir sie nicht gleich zu uns. Im Juni war sie dann allerdings alt genug, dass die Züchter absehen konnten, dass sie zu klein für die Zucht sein würde - also genau richtig für uns. Und so kam am 04. Juni 2006 Cara zu uns. Ihr vollständiger Name war Bicara, aber wir nannten sie nur Cara.


Cara beim Spielen

Cara kann nicht genug vom Spielen haben. (2006)


Cara brachte neuen Schwung in unser Leben, denn nicht nur hatten wir wieder einen Welpen im Haus, sondern nun auch 2 Hunde die oft miteinander spielen. Es ist auch immer wieder schön Hund-Hund Interaktion bei uns zu sehen.


Cara und Ve spielen neben unserem Wohnmobil. (2008)


Cara und Ve im Hundekorb

Cara und Ve liegen zusammen im Hundekorb. (2008)


Ve und Cara im Treppenhaus (2009).

Ve und Cara warten im Treppenhaus (2009).


Dreieinhalb Jahre lang waren wir glückliche Besitzer von zwei wunderschönen, tollen, knuddeligen Shih Tzus. Aber leider fand auch diese Zeit ein plötzliches und trauriges Ende. Am 8. October 2009 rannten unsere beiden Hundchen auf die Straße weil sie einen anderen Hund gesehen hatten. Im gleichen Moment fuhr ein Auto an ihnen vorbei und Cara wurde vom Vorderreifen getroffen und zurrückgeschmissen. Sie war gleich tot. Wir trösten uns mit dem Gedanken, dass es schnell ging, dass sie noch nicht einmal Zeit hatte sich zu erschrecken, denn sie hat keinen Ton von sich gegeben. Und im Gegensatz zu den letzten Malen waren wir dieses Mal nicht hundelos. Ve war immernoch bei uns, und es half uns seelisch, dass wir da noch ein Hundchen hatten, dass wir beschmusen konnten, um das wir uns sorgen mussten. Dieses Mal war die große Lücke die Cara zurrückgelassen hatte nicht ganz so leer. Das machte sie aber nicht kleiner oder weniger schmerzhaft. Wie jeder unserer Hunde war Cara einzigartig und wir werden sie für immer vermissen. Unser kleines Winkerkrabbchen.


Cara, unser Winkerkrabbchen


Pera (31.12.2009 - )


Pera am 5. Mai 2010


Nachdem Cara gestorben war, haben wir natürlich unsere Züchter informiert. Und so haben sie und meine Eltern zusammen in Deutschland und ich in Kanada getrauert. Unsere Züchter baten uns an, dass wir uns von ihrem nächsten Wurf einen Welpen aussuchen könnten. Und sie hatten auch schon zwei Würfe in Aussicht. So kamen am 31.12.2009 die 'Os' zur Welt, also die Welpen des O-Wurfes. Drei Mädchen und ein Bube. Wir, für die ja wieder nur ein Shih Tzu Mädchen in Frage kam, waren darüber natürlich recht erfreut. Und da wir es wieder auf einen kleinen Shih Tzu abgesehen hatten, konzentrierten wir uns auf die kleinste im Wurf. Ein paar Wochen später, aber, kam dann heraus, dass das O-chen, das das schwerste Geburtsgewicht gehabt hatte, die leichteste und kleinste war. An einem Punkt waren ihre Geschwister 1 1/3 bis 1 1/2 mal so schwer wie sie! Für uns stand fest, dass dieses Fliegengewicht unser Hundchen werden würde.

Uns blieben allerdings weder Sorgen noch Bedenken aus. So kamen Fragen wie zum Beispiel: Sollten wir uns überhaupt wieder einen zweiten Hund holen? Wäre es nicht vielleicht besser für Ve, wenn sie alleine bliebe? Denn sie schien es doch sehr zu genießen, alle Aufmerksamkeit und Zuneigungen und Liebe nicht teilen zu müssen. Und wäre sie denn nicht ewiso schon zu alt, um noch mit einem Welpen mithalten zu können? Aber auf der anderen Seite, wenn wir uns wieder ein zweites Hundchen holten, dann könnte sie sich mit ihm beschäftigen, wenn wir was anderes zu tun haben oder nicht da sind. Und während Ve mit 7 1/2 Jahren nicht mehr die Jüngste war, war sie auch noch keine Ur-Oma. Ein Welpe könnte sie jetzt und auch in Zukunft auf Schwung halten und das Mehr an Aktivität vom Spielen, Rumtollen, und sonstigen Miteinander könnte sie besser fithalten, wenn sie dann wirklich älter wird.

Naja, das Ende vom Lied war, dass wir uns wieder entschieden, ein zweites Hundchen zu holen. Und zwar dieses kleine Mädchen aus dem O-Wurf. Sie wurde dann auf den Namen Opera getauft, wobei wir das ‘O’ weg lassen und sie nur Pera nennen. Nach scheinbar unendlichem Warten und selbstverständlich auch viel Vorfreude, holten wir den kleinen Wuschel dann am 1. Mai 2010 zu uns. Bald stellten wir fest, dass sie ganz anders ist als Cara, die ja der letzt Welpe war den wir zu uns geholt hatten. Während Cara immer freudig auf jeden zuging und von jedem gestreichelt werden wollte - und wenn das nicht passierte, Männchen machte und mit den Vorderpfoten winkte - ist Pera viel ruhiger und schüchterner. Sie hält lieber erst mal Abstand, lässt sich nicht gleich streicheln oder beschmusen und guckt erst mal, was passiert. Und sie denkt nach. Sie ist überhaupt eine ganz kluge. 'Sitz' hat sie durch Zuschauen gelernt. Ich habe auf einem Spaziergang zur Ve "Sitz" gesagt, und Pera hat sich hingesetzt. Zuerst dachte ich noch, das wäre ein Zufall, aber nein, beim nächsten Mal ist es wieder passiert. Dann noch ein paar Mal geübt und mit Lob und Leckerlis als Belohnung, und jetzt sitzt es...im wahrsten Sinne des Wortes. Mit "Komm" überlegt sie sich allerdings immer erst nochmal, ob sie das jetzt auch wirklich machen will. Und wenn da ein Stöckchen oder eine Kaustange oder sonst was tolles ist, dann fällt das Gehorchen natürlich besonders schwer. Aber auf ihren Namen hört sie schon ganz prima, und das Kommando "Mach Puschpusch" funktioniert auch schon ganz toll.

Und Pera bellt viel. Zumindest verglichen mit unseren anderen Hundchen. Sie bellt wenn sie sich erschreckt, wenn sie was neues sieht, wenn sie denkt sie sieht etwas, wenn sich etwas nähert, wenn sie was höhrt oder denkt sie hört etwas, wenn wir andere Hunde oder Leute treffen, wenn sie alleine im Wühlkissen spielt und manchmal, so scheint es, wenn ihr langweilig ist und wir ihr keine Aufmerksamkeit schenken. Wir versuchen, ihr das abzugewöhnen, und haben schon in sofern Erfolg gehabt, als dass sie meistens sofot aufhört, wenn wir "Aus" sagen. Wir arbeiten aber noch daran.

Ansonsten und überhaupt ist sie ein Wonneproppchen. Jeden Tag macht sie uns Freude und bringt uns zum schmunzeln. Sei es mit ihrem Schnarchen und Schnaufen - ihre Nase ist recht eng - oder ihren Wilden Fünf Minuten in denen sie wie eine Irre herumrennt, oder wenn sie nach einem imaginären Mäuschen sucht, oder wenn sie versucht Ve zum spielen zu bekommen. Es hat am Anfang eine Weile gedauert, bis Ve sich dazu herabgelassen hat. Zuerst hat Ve Pera ignoriert. Wenn Pera ihr vor die Nase gelaufen ist, hat sich Ve weggedreht oder wegegeguckt, so nach dem Motto: "Da wollte ich ja gar nicht hingucken." Dann hat sie angefangen Pera interresiert zuzuschauen, und es schien als wäre sie ein wenig neugierig aber nicht sicher, was genau sie machen sollte oder wie sie reagieren sollte. Irgendwann hat sie dann angefangen, auf Peras Spielaufforderungen mit 'rumrubbeln' (also auf Pera aufreiten) zu reagieren. Für eine geraume Zeit schien Pera nicht zu verstehen, was das sollte und reagierte spielerisch. Das frustrierte Ve natürlich, denn Pera hielt nie lange genug still, dass Ve zu Potte kam. Schließlich gab sie es auf, Peras Hinterteil zwischen die Vorderbeine zu kriegen und fing an auf jeglichem Körperteil von Pera rumzurubbeln, das sie zu greifen bekam, und manchmal auch auf dem Kissen. Hauptsache, Pera war in der Nähe. Irgendwann war es dann aber doch so weit, dass die beiden voll miteinander spielten. Angefangen hat es mit einem spielerischen Jagen im Garten, und seit dem sind sie sehr aktiv. Manchmal rangeln sie, halb stehend, halb liegend, und manchmal jagen sie sich. Es ist toll, ihnen dabei zuzuschauen.


Pera eine Woche nachdem sie zu und gekommen ist.

Pera frisch gekämmt und mit neuer Frisur, ca. eine Woche nachdem sie zu uns gekommen ist. (Mai 2010)


Ve und Pera nach einer Harrschneide- und Kämmsession.

Ve und Pera, Ve mit neuem Sommerschnitt und Pera mit wieder neuem Zöpfchen. (Mai 2010)


Pera will mit Ve spielen. Ve will auf Pera rumrubbeln. (Mai 2010)

Ve und Pera spielen fangen im Garten. (Juli 2010)

Pera mit Sommerschitt

Pera mit neuem Sommerschnitt (August 2010)


Pera (2011)

Pera in ihrer "Höhle" unter dem Wohnzimmersessel - ihr Lieblingsplatz. (Mai 2011)


Pera (2012)

Pera - immer wachsam. (Mai 2012)


Pera (2013)

Pera ganz entspannt. (August 2013)


Pera (2014)

Pera bereit für alles. (April 2014)